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<glossary>
	<entry modul="2" id="jaxp">
		<term>JAXP</term>
		<definition>
			<shortinfo>Java API for XML Parsing</shortinfo>
			<para>JAXP  von java.sun.com definiert eine allgemeine Schnittstelle zur Verarbeitung von XML-Dokumenten, indem es eine weitere Schicht über die vorhandenen APIs <ref to="dom">DOM</ref> und <ref to="sax">SAX</ref> legt.  Zusätzlich wird auch für XSLT-Verarbietung ein herstellerunabhängiges API realisiert.</para>
			<para>Die einzelnen Implementierungen von <ref to="dom">DOM</ref>- und <ref to="sax">SAX</ref>-Parsern bieten unterschiedliche Schnittstellenfunktionen, bzw. unterschiedliche Ausprägungen an. Schwerwiegender noch definiert die XSLT-Recommendation des <ref to="w3c">W3C</ref> lediglich die Sprache und nicht wie diese implementiert werden soll. Für XSLT existiert bislang noch kein API. Von Anwendungsprogrammen können lediglich die unterschiedlichen XSLT-Prozessoren aufgerufen werden. <link href="http://java.sun.com/xml/jaxp.html" title="JAXP"/> bietet damit erstmals eine einheitliche Schnittstelle für die Verarbeitung von XSLT auf Java-Seite an.</para>
		</definition>
	</entry>
	<entry modul="1" id="mime">
		<term>MIME</term>
		<definition>
			<shortinfo>Multi Purpose Internet Mail Extension</shortinfo>
			<para>Erweiterung des Mailformats zum Transport von Multimedia Daten</para>
		</definition>
	</entry>
	<entry modul="1" id="w3c">
		<term>W3C</term>
		<definition>
			<shortinfo>World Wide Web Consortium</shortinfo>
			<para>Das World Wide Web Consortium ist ein Zusammenschluß von Firmen und öffentlichen Einrichtungen. Das Konsortium verfolgt das Ziel Standardisierungsempfehlungen für das Internet-Technologien zu formulieren.</para>
			<para>Die Vorschläge für Standards werden jeweils von den Mitgliedern eingereicht und in Form von sogenannten Arbeitsentwürfen <ref to="workingdraft">working drafts</ref> veröffentlicht. Nach einer Diskussionsphase, in der diese Entwürfe mehrfach überarbeitet werden können, werden die Entwürfe in sogenannte Empfehlungen<ref to="recommendation">Recommandations</ref> umgewandelt. </para>
		</definition>
		<link href="http://www.w3.org" title="Die Seiten des WWW- Konsortiums"/>
	</entry>
	<entry modul="1" id="recommendation">
		<term>Recommendation</term>
		<definition>
			<shortinfo>Empfehlung des <ref to="w3c">W3C</ref>
			</shortinfo>
			<para>Eine Empfehlung des W3C markiert das Ende eines Diskussionsprozesses einer W3C Arbeitsgruppe zu einem Thema. Obwohl es vielfach wie eine Norm behandelt wird, steht es den Mitgliedern des W3C jedoch frei ihre Software konform zur Empfehlung zu entwickeln oder aber davon abzuweichen.</para>
			<para>Während der Diskussion einer Technologie, also vor Herausgabe der Empfehlung liegen die Überlegungen einer Arbeitsgruppe in sogenannten <ref to="workingdraft">Working Draft</ref> Dokumenten vor. Wenn ein Unternehmen, das Mitglied einer W3C-Arbeitsgruppe ist, bereits auf Grund von Working drafts Funktionen implementiert, kann es vorkommen, daß die entsperchende Software von der Empfehlung abweicht. Genau dies war beispielsweise der Fall beim Internet Explorer der Firma <link href="http://www.microsoft.com" title="Microsoft"/> die in den Internet Explorer 5.0 eine XSLT-Implementierung einbaute, als XSLT noch working draft war. Die Recommendation, die fast ein Jahr später erfolgte, weicht hier gravierend von dieser Implementierung ab.</para>
		</definition>
	</entry>
	<entry modul="0" id="corba">
		<term>CORBA</term>
		<definition>
			<shortinfo>Common Object Request Broking Architecture</shortinfo>
			<para>Ziel von CORBA ist es, eine Softwarearchitektur zu erstellen, die es ermöglicht, heterogene, objektorientierte Anwendungen zu verbinden, ohne auf ihr Betriebsystem, ihre Programmiersprache, oder die Hardware achten zu müssen. CORBA ermöglicht einen universellen Austausch von Objekten zwischen Anwendungen, die z.B. in C++ und Java oder anderen Sprachen geschrieben wurden.</para>
			<para>Als Vergleichsobjekt aus der Hardware-Welt läßt sich ein Bus-System heranziehen. So wie durch ein Bus-System alle Geräte gleichberechtigt auf die Transportleitungen zugreifen können, so soll dies auch auf der Ebene von Software möglich sein. CORBA ist also eine Art Software-Bus, auf den alle beteiligten Anwendungen gleichberechtigt zugreifen könne, ohne Details über andere Datenquellen wissen zu müssen.</para>
			<para>CORBA wird von einem Firmenkonsortium, der Object Management Group (OMG) definiert.</para>
		</definition>
		<link href="http://www.omg.org" title="Die Seiten der OMG"/>
	</entry>
	<entry modul="1" id="workingdraft">
		<term>Working Draft</term>
		<definition>
			<shortinfo>Technologieentwurf des <ref to="w3c">W3C</ref>
			</shortinfo>
			<para>Als Working Draft wird ein Entwurf des W3C bezeichnet, der den aktuellen Zwischenstand der Diskussion einer Arbeitsgruppe widerspiegelt. Die Entwicklung einer <ref to="recommendation">Empfehlung</ref> beruht auf der Diskussion mehrerer Drafts. Ist die Diskussion an einem Endpunkt angelangt, wird sie als "candidate recommendation" fixiert. Nach einer abgesprochenen Zeit, wird daraus die endgültige Empfehlung.</para>
		</definition>
	</entry>
	<entry id="xml" modul="1">
		<term>XML</term>
		<definition>
			<shortinfo>eXtensible Markup Language</shortinfo>
			<para>XML ist eine Methode Texte durch Auszeichnungselemente zu gliedern. Diese Elemente können selbst erfunden, d.h. frei benannt werden. Aus diesem Grund hat diese Methode das Attribut "extensible" erweiterbar.</para>
			<para> Eine Grundentscheidung dabei ist es, Dokumente zu gliedern, ohne ihr Erscheinungsbild festzulegen. Das Erscheinungsbild soll separat definiert werden. Auf diese Weise soll es möglich sein einer Inhaltsdatei (beliebig) viele Erscheinungsformen zuzuweisen. Die verschiedenen Vertriebskanäle, die bei eBusiness und eCommerce benötigt werden aber auch die verschiedenen Ausgabekanäle, die Publikationen heutzutage bedienen sollen, sind deshalb die Einsatzbereiche, für die der Einsatz von  XML prädestiniert zu sein scheint . </para>
			<para>Eine wichtige Rolle spielt XML bereits heute in allen Bereichen der maschinellen Kommunikation. Dies weil standardisierte <ref to="parser">Parser</ref> verfügbar sind, die es erlauben unterschiedliche Vokabularien und XML-basierte Protokolle in andere zu unzusetzen.</para>
		</definition>
	</entry>
	<entry modul="0" id="parser">
		<term>Parser</term>
		<definition>
			<shortinfo>Ein Parser ist ein Programm, das einen Datenbestand in bedeutungstragende Einheiten (Tokens) aufteilt und deren Konformität zu den Regeln einer Grammatik prüft.</shortinfo>
			<para>XML-Parser zerlegen ein XML-Dokument in eine Folge von Elementen und prüfen dabei zunächst ob das Dokument <ref to="wohlgeformtheit">wohlgeformt</ref> ist. Sog. validierende Parser prüfen danach noch die Übereinstimmung des Dokuments mit einer Dokument Strukturdefinition <ref to="gueltigkeit">Gültigkeit</ref>. Für SGML und XML exisieren dafür die Document Type Definitions (DTD) für XML neuerdings auch die XML-Schema Dokumente. Ob die hier festgelegten Regeln für den Dokumentaufbau vom Dokument eingehalten werden, kann von von Parsern überprüft werden.</para>
		</definition>
	</entry>
	<entry modul="0" id="host">
		<term>Hostrechner</term>
		<definition>
			<shortinfo>Zentralrechner in einem Netzwerk</shortinfo>
			<para>Hosts dienen als Zentralrechner, die ihre Ressourcen anderen Systemen zur Verfügung stellen. Diese Dienstleistungen lassen sich über Lokal- oder Fernverbindungen nutzen. Früher wurden lediglich die Grossrechner in Rechenzentren Host genannt. Im Zeitalter des Internet agieren Millionen von Rechnern als Webserver, Mailserver, etc. und haben somit die Funktion eines Hosts im Netz.</para>
		</definition>
	</entry>
	<entry modul="0" id="html">
		<term>HTML</term>
		<definition>
			<shortinfo>Hyper Text Markup Language</shortinfo>
			<para>Textauszeichnungssprache für Dokumente im <ref to="internet">Internet.</ref> Untermenge von <ref to="sgml">SGML.</ref> HTML weist (ursprünglich) keine direkten Attribute wie Schriftart, -farbe oder -größe zu, sondern Strukturanweisungen für den Seitenaufbau und die Funktion der Elemente, Überschrift, Tabellenkopf, hervorgehobener Text, Bilder, Audiodateien, Videosequenzen und Formfeldern. Wie der Benutzer die Seite sieht, bestimmt er über die Einstellungen in seinem Browser. Derzeit wandelt HTML zunehmend von einer Auszeichnungssprache mit logischen Anweisungen (wichtige bzw. große Überschriften oder z. B. hervorgehobenen Text) zu einem Instrument mit festlegbaren Formatierungen (definierte Schriftart, Größe, Farbe, Position), wie es bei jeder Textverarbeitung und beim Desktop Publishing (DTP) üblich ist. Referenzen zu anderen Objekten werden durch <ref to="url"> URLs</ref> angegeben. 
</para>
			<para>
Vorteil: Layout und Gestaltungsmöglichkeiten fast wie bei Printmedien. 
</para>
			<para>
Nachteil: zunehmend nicht mehr plattformunabhängig, browserspezifisch, herstellerspezifisch. </para>
		</definition>
	</entry>
	<entry modul="0" id="http">
		<term>HTTP</term>
		<definition>
			<shortinfo>Hyper Text Transfer Protokoll</shortinfo>
			<para>Ein auf <ref to="tcpip">TCP/IP</ref> aufsetzendes Protokoll, über das Web-Server und -Client kommunizieren, um Informationen <ref to="html">HTML</ref>-Dokumente, die über Hypermedia-Links verbunden sind, innerhalb des WWW abzurufen. 
</para>
		</definition>
	</entry>
	<entry modul="0" id="semantik">
		<term>Semantik</term>
		<definition>
			<shortinfo>Wortbedeutungslehre</shortinfo>
			<para/>
		</definition>
	</entry>
	<entry modul="1" id="sgml">
		<term>SGML</term>
		<definition>
			<shortinfo>Standardized General Markup Language</shortinfo>
			<para>Ein ISO/ANSI/ECMA Standard, der spezifiziert, wie man Auszeichnungsprachen (markup-Sprachen) definiert. Damit ist SGML so etwas wie der Vater oder die Mutter von <ref to="xml">XML</ref>. 
</para>
		</definition>
	</entry>
	<entry modul="0" id="syntax">
		<term>Syntax</term>
		<definition>
			<shortinfo>Lehre vom Satzaufbau, zulässigen Satzarten und Wortarten</shortinfo>
			<para>Jede Programmiersprache hat eine vorgeschriebene Syntax, an die sich ein Programmierer halten muss. Die Syntax schreibt vor, welche terme in welcher Reihenfolge mit welcher Funktionalität verwendet werden können</para>
		</definition>
	</entry>
	<entry modul="0" id="protokoll">
		<term>Protokoll</term>
		<definition>
			<shortinfo/>
			<para>Konvention zum Datenaustausch zwischen den Rechnern in einem Netzwerk, eine formale Zusammenstellung von Regeln, die den Nachrichtenaustausch steuern; Regeln, die erforderlich sind, damit Einheiten miteinander kommunizieren oder sich verstehen können.</para>
		</definition>
	</entry>
	<entry modul="0" id="tcpip">
		<term>TCP/IP</term>
		<definition>
			<shortinfo>Transmission Control Program / Internet Protocol</shortinfo>
			<para>Dies ist das <ref to="protokoll">Protokoll,</ref>  das für die Kommunikation zwischen Rechnern im Internet verantwortlich ist. Dabei definiert TCP/IP, wie Informationspakete verschickt werden (IP) und stellt sicher, dass die Pakete in der richtigen Reihenfolge an ihrem Bestimmungsort ankommen (TCP). </para>
		</definition>
	</entry>
	<entry modul="0" id="url">
		<term>URL</term>
		<definition>
			<shortinfo>Uniform Resource Locator</shortinfo>
			<para>Ein Standard, um eine Textreferenz zu einer beliebigen Datenseite (Datenquelle) im WWW zu schreiben. Ein URL hat die Form "Protokoll://host/lokalinfo" , wobei <ref to="protokoll">Protokoll</ref> die Art beschreibt, wie auf das Objekt zugegriffen wird (z.B. <ref to="http">HTTP</ref> oder FTP), host den Internetnamen des <ref to="host">Hostrechners,</ref> wo das Objekt zu finden ist und lokalinfo eine Zeichenfolge (in der Regel ein Dateiname), die dem Hostrechner übergeben wird. </para>
		</definition>
	</entry>
	<entry modul="0" id="uri">
		<term>URI</term>
		<definition>
			<shortinfo>Uniform Resource Identifier</shortinfo>
			<para>Ein Standard, um eine eindeutige Bezeichnung  im WWW zu beschreiben. Ein URI ist aufgebaut wie ein <ref to="url">URL</ref>. URIs werden beispielsweise verwendet, um die Eindeutigkeit von <ref to="namensraum">Namensräumen</ref>  zu sichern.</para>
			<para>Ein URI muss nicht unbedingt auf eine existierende Resource, d.h. eine Datei refen. Er ist lediglich eine Zeichenkette, von der angenommen werden kann, daß sie im WWW eindeutig ist.</para>
		</definition>
	</entry>
	<entry modul="1" id="namensraum">
		<term>Namensraum</term>
		<definition>
			<shortinfo>Definitionsbereich einer Bezeichnung (Namespace)</shortinfo>
			<para>Da die Menge der Tags in <ref to="xml">XML</ref> nicht festgelegt ist, XML-Dateien jedoch im WWW ausgetauscht und übertragen werden, entsteht die Gefahr, daß unterschiedliche DokumentautorInnen identische Namen für die Bezeichnung von Tags verwenden. Damit diese Namen unterscheidbar bleiben, wenn XML-Daten verschiedener Quellen, die identische Tagnamen enthalten gemischt werden, können die Tagnamen einem Namensraum zugeordnet werden. </para>
			<para>
Die Eindeutigkeit eines Namensraums wird durch einen <ref to="uri">URI</ref> gewährleistet. Die Zugehörigkeit eines Tagnamens zu einem Namensraum wird durch ein vorangestelltes Kürzel in der Form &lt;tele-ak:kursinfo&gt; dargestellt. In einer Namensraumdeklaration wird nun das Kürzel dem Namensraum-URI zugeordnet. Dies erspart es, jeweils die lange URI-Zeichenkette zu schreiben. 
</para>
			<para>
Eine Namensraumdeklaration hat die Form xmlns:tele-ak="www.tele-ak.de/kurs/xml/wir-sind-einmalig". Ein URI muss demnach nicht auf eine real existierende Datei refen. </para>
		</definition>
	</entry>
	<entry modul="0" id="internet">
		<term>Internet</term>
		<definition>
			<shortinfo/>
			<para>Ein ernormes Netzwerk, welches Millionen von <ref to="host">Hostrechnern</ref> von vielen Organisationen und Ländern der Erde verbindet. Physikalisch besteht es aus vielen kleineren Netzwerken. Daten werden durch eine Menge von Protokollen ausgetauscht. Das entscheidende <ref to="protokoll">Protokoll</ref> ist wohl <ref to="tcpip">TCP/IP.</ref>
			</para>
		</definition>
	</entry>
	<entry modul="0" id="intranet">
		<term>Intranet</term>
		<definition>
			<shortinfo/>
			<para>
		Bezeichnung für ein LAN (Local Area Network), in dem die gleichen <ref to="protokoll">Protokolle</ref>
				<ref to="tcpip">TCP/IP</ref> und Programme (z.B. HTTP-Server und Web-Browser) wie im <ref to="internet">Internet</ref> genutzt werden
</para>
		</definition>
	</entry>
	<entry modul="0" id="browser">
		<term>Web-Browser</term>
		<definition>
			<shortinfo/>
			<para>Ein Programm, mit dem WWW-Seiten dargestellt werden können. Die bekanntesten Web-Browser sind Netscape und Internet-Explorer. Um Java-Applets auf  <ref to="html">HTML</ref>-Seiten darstellen zu können, muss der Browser Java-enabled sein. </para>
		</definition>
	</entry>
	<entry modul="2" id="css">
		<term>CSS</term>
		<definition>
			<shortinfo>Cascading Stylesheets</shortinfo>
			<para>Mit CSS ist es möglich die Formatierungsinformatinen für <ref to="html">HTML</ref>-Seiten in einer separaten Datei, die CSS-Anweisungen enthält, abzulegen. Die Entwicklung von CSS durch das <ref to="w3c">WWW-Konsortium</ref> entsprang dem Wunsch Formatierung und Inhaltsstrukturierung stärker voneinander zu trennen. Die Anwendung der CSS-Angaben auf eine HTML-Datei wird im  <ref to="browser">Web-Browser</ref> vollzogen. Dieser muss also fähig sein CSS-Angaben zu verstehen. Leider ist dies erst bei neuern Browsern der Fall und leider ist die Implementierung bei den verschiedenen Herstellern unterschiedlich nah am W3C-Standard ausgerichtet. Ist kein <ref to="api">API</ref>
				<ref to="api">API</ref>
			</para>
			<para>
				<link href="http://www.w3.org/Style/CSS/" title="Die CSS-Seiten des WWW-Konsortiums"/>
			</para>
		</definition>
	</entry>
	<entry modul="0" id="wohlgeformtheit">
		<term>Wohlgeformtheit</term>
		<definition>
			<shortinfo>Wohlgeformtheit bezeichnet den hierarchisch korrekten Aufbau von XML-Dokumenten</shortinfo>
			<para>Ein <ref to="xml">XML-Dokument</ref> gilt als wohlgeformt, wenn alle Elemente nicht überlappend hierarchisch geschachtelt sind und eine korrekte XML-Deklaration existiert. Die Konformität eines Dokuments zu einer Dokumentgrammatik <ref to="gueltigkeit">Gültigkeit</ref> ist nicht Bedingung für Wohlgeformtheit. </para>
		</definition>
	</entry>
	<entry modul="0" id="gueltigkeit">
		<term>Gültigkeit</term>
		<definition>
			<shortinfo>Ein XML-Dokument wird als gültig bezeichnet, wenn es <ref to="wohlgeformtheit">wohlgeformt</ref> ist und darüberhinaus  den Regeln einer Dokumenttyp Definition <ref to="dtd">DTD</ref> entspricht. </shortinfo>
			<para/>
		</definition>
	</entry>
	<entry modul="0" id="xlink">
		<term>XLink</term>
		<definition>
			<shortinfo>XML Linking Language</shortinfo>
			<para>Beschreibung von Hyperlink Konventionen, die auf <ref to="xml">XML</ref> basieren durch das <ref to="w3c">WWW Konsortium.</ref>
			</para>
		</definition>
	</entry>
	<entry modul="0" id="dtd">
		<term>DTD</term>
		<definition>
			<shortinfo>Document Type Definition</shortinfo>
			<para>Eine DTD ist ein Regelwerk, das den Aufbau eines XML- oder SGML-Dokuments beschreibt.</para>
			<para>Da DTDs eine von <ref to="xml">XML</ref> abweichende <ref to="syntax">Syntax</ref> und <ref to="semantik">Semantik</ref> verwenden und bei der Beschreibung von Datentypen, die im Dokument zulässig sein sollen sehr eingeschränkt sind, wurde vom <ref to="w3c">WWW Konsortium</ref> ein weiterer Ansatz vorgelegt. Dieser Entwurf wird XML-Schema genannt. Für beide Ansätze (DTD und XML-Schema) wird generalisierend die Bezeichnung "Schema" verwendet.
</para>
		</definition>
	</entry>
	<entry modul="0" id="api">
		<term>API</term>
		<definition>
			<shortinfo>application programming interface</shortinfo>
			<para>API bezeichnet eine Sammlung von Schnittstellendefinitionen, die Anwendungsprogrammen den Zugriff auf externe Funktionen anbietet. Alle gängigen <ref to="parser"> XML-Parser</ref> bieten solche Programmschnittstellen an. Sie koppeln das Anwendungsprogramm von den Aufgben der Dateianalyse ab.</para>
			<para>Die derzeit wichtigsten APIs für die Verarbeitung von XML-Daten sind <ref to="dom">DOM</ref>,  <ref to="sax">SAX</ref> und <ref to="jaxp">JAXP</ref>.</para>
		</definition>
	</entry>
	<entry modul="0" id="dom">
		<term>DOM</term>
		<definition>
			<shortinfo>Document Object Model</shortinfo>
			<para>DOM ist ein <ref to="api">API</ref>, das eine Reihe von Funktionen definiert, die den Zugriff und die Manipulation von Dokumenten erlauben. Das zugrundeliegende Dokumentmodell ist hierarchisch und eigent sich deshalb auch für die Verarbeitung von XML-Dokumeten. Die populärste Anwendung ist jedoch die Manipulation von HTML-Seiten durch JavaScript Funktionen. Hier erfolgt der Zugriff auf Dokumentteile über DOM-Api Aufrufe. Eine Reihe von <ref to="parser"> XML-Parsern</ref> nutzen dieses Dokumentmodell ebenfalls und bieten die DOM-Schnittstellen anderen Anwendungsprogrammen an.</para>
			<para>Alternative APIs sind  <ref to="sax">SAX</ref> und <ref to="jaxp">JAXP</ref>.</para>
		</definition>
	</entry>
	<entry modul="0" id="sax">
		<term>SAX</term>
		<definition>
			<shortinfo>Simple Api for XML</shortinfo>
			<para>SAX ist ein <ref to="api">API</ref>, das speziell für XML-Dokumente entwickelt wurde. Ein SAX-<ref to="parser">Parser</ref> liest ein XML-Dokument und erzeugt für jedes gefundene Element ein Ereignis. Die so entstehende Ereigniskette wird den Anwendungsprogrammen, die den Parser nutzen wollen mitgeteilt. Die Verarbeitung dieser Ereignisse findet dann im Anwendungsprogramm statt.</para>
		</definition>
	</entry>
	<entry modul="0" id="document-order">
		<term>Document Order</term>
		<definition>
			<shortinfo>Die Anordnung  der Elemente eines XML-Dokuments wird Dokument-Ordnung (document order) genannt.</shortinfo>
			<para/>
		</definition>
	</entry>
</glossary>

